Weltwärts gen Tansania

- Oliver Wichert

Sanzibar

Nun bin ich gut und ohne die auf der Fähre an uns verteilten Kotztüten zu benutzen auf Sansibar angekommen. Schon im dunkeln ließ sich ausmachen, dass es hier nicht so schlecht ist.
Diese Beobachtung konnte beim ersten Baden schon vor dem Frühstück bestätigt werden, herrlicher Strand, perfekte Wassertemperaturen, Sonne. :-)




Auch durch die das Ufer säumenden Hotels wird das perfekte Bild nicht gestört. Die mit Palmwedeln gedeckten Häuser haben nicht im geringsten mit europäischen Hotelbunkern zu tun. Wir wohnen in einer schön grünen Bungalow-Anlage mit großer schattiger Terrasse. Aufgrund des Verhandlungsgeschicks von Bene und Philipp, die während Malin und ich noch mit dem Visum gekämpft haben hier schon alles organisiert haben, und der Tatsache dass wir zu viert im Dreierbungalow schlafen, konnten wir den Übernachtungspreis auf knapp 10 Euro pro Nacht inklusive Frühstück drücken. Generell lassen sich mit Verhandlung auf Swahili und der Anspielung dass man ja ein armer Volunteer sei hier oft gute Preisnachlässe rausholen, egal ob an der Cocktailbar oder in der Tauchschule.
Unsere Tauchschule ist auch total nett. Schüler und Lehrer aus aller Welt und ein netter Ort wo man Theorie lernen kann. Unser Lehrer ist total nett, spricht 6 Sprachen (unter anderem deutsch), kommt aus Kenia und ist seit 9 Jahren Tauchlehrer. Wir waren jetzt schon zwei mal richtig an nem Korallenriff und die ganzen Fische, Seeigel und -Sterne sind schon extrem beeindruckend.
Es ist eigentlich genau wie eine Safari über Wasser, nur dass man leider nicht so einfach Fotos machen kann.

Obwohl man eindeutig merkt, dass man nicht in Europa ist, ist hier schon vieles anders, als wir es aus Tansania gewohnt sind. Es können viele ein wenig englisch und überall laufen „traditional Massai“ rum die einem irgendwelche Souvenirs andrehen wollen. Generell hat man das Gefühl es wird den Touristen eine künstliche Afrika-Kultur verkauft. Alle sprechen einen mit „Jambo“ an („Hallo“ auf Reiseführersuaheli), wollen einem irgendwelche Massagen oder Wachsbehandlungen verkaufen und sind schon sehr erstaunt wenn man auch nur ein wenig Suaheli spricht.
Selbst in den lokalen Shops sind Früchte viel teurer als auf dem Festland, eine Ananas kostet etwa das doppelte, Bananen sogar das fünffache. Nur der „Reis mit Bohnen“ in den „local“ Restaurants, von dem wir uns hier hauptsächlich ernähren, ist billig wie überall.

Ich werde mich jetzt wieder ins Wasser verholen um mich für die anstehende „Full-Moon-Party“ heute Nacht angemessen zu erholen!:-P

Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

  1. Martina schreibt:

    Olli am, auf, im, unter Wasser und das Leben ist schön!
    Neid aus HH, wir haben Treibeis auf der Elbe.
    Viele Grüße
    Martina


Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

 
 
.