Weltwärts gen Tansania

- Oliver Wichert

2011

Donnerstag, 13. Januar 2011
Nach zweiwöchiger Abwesenheit melde ich mich zurück, ohne fundamentale Neuigkeiten, doch bestimmt wieder mit ausreichend Kleinigkeiten, um ein paar Zeilen zu füllen.

Wo war ich stehen geblieben? Sylvester. Lang ist‘s her, eher Monate als Wochen.
Unsere Überlegung, Sylvester vielleicht in Bukoba zu verbringen, hatten wir verworfen (wir schätzten die Chance auf ein Feuerwerk dort nur unwesentlich höher ein als hier), sodass wir drei Mzungus uns, wie schon an Weihnachten, bei mir trafen.
Ich hatte den ganzen Tag in der Küche verbracht, gekocht, gebacken und gewienert und am Ende hatten wir so viel Süßes, dass wir die Hauptgerichte auf Neujahr verschoben.




Das Monopoly-Spiel, das Malin in mühevoller Bastelarbeit kreiert hatte, sollte noch 2010 eingeweiht werden und nachdem wir genügend geldartige Haushaltsgegenstände gesammelt hatten begannen wir einen entspannten Spieleabend.

Den Jahreswechsel (nach tansanischer Zeit) wollten wir natürlich nicht zuhause verbringen. Vielleicht gab es ja doch ein Feuerwerk? Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Gab es natürlich nicht, überhaupt war auf den Straßen überhaupt nichts los. Ich hatte es schon fast befürchtet, Pascal hatte erzählt die meisten Menschen würden das Jahr in ihren Häusern begrüßen wollen.

Als wir uns schon fast wieder zurückziehen wollten, hörten wir doch noch fröhliche Menschen und beschlossen, immer den Geräuschen nach, der Sache auf den Grund zu gehen. Pünktlich um Mitternacht kamen wir an eine Kirche voller ausgelassen tanzender Tansanier und nach kurzem zögern und ein wenig Aufmunterung der Gastgeber beschlossen wir uns dazu zu gesellen. Dies schien die gute Laune der etwa 50 Anwesenden aller Altersstufen noch zu steigern. Wir wurden begeistert willkommen geheißen, schüttelten Hände, umarmten und lauschten dem übermäßig charismatischen Prediger, der scheinbar extra für uns auf Englisch umschwenkte. Mit einem mitreißenden Optimismus ermahnte er die Gemeinde, dankbar zu sein, dass es ihnen so gut ginge und auch im neuen Jahr fleißig zu sein und früh aufzustehen. Alles wurde, nicht minder charismatisch, nach jedem Satz von einer jungen Frau auf Suaheli wiederholt, sehr beeindruckend für eine spontane Aktion.



Nachdem der Mitternachtstrubel vorbei war, blieb uns zum Glück die erwartete Drei-Stunden-Suaheli-Predigt erspart, das Ganze löste sich recht schnell auf, sodass wir nach netter Verabschiedung gegen eins schon wieder zuhause waren. Mit Berlinern und „Dinner for one“ wurde dann noch einmal das neue Jahr nach deutscher Zeit begrüßt, bevor wir ins Bett fielen.

Das erste Event des Jahres 2011 war mein Geburtstag. Auch wenn es hier nicht wirklich ein Event war. Von Pascal hatte ich gehört, dass man Geburtstag nicht wirklich feiert, die meisten wüssten garnicht wann sie geboren sind. In dieser Annahme hatte ich hier gar keinem von meinem Geburtstag erzählt. Als Bastian mich am Nachmittag besuchte, relativierte sich diese Ansicht, in gebildeteren Kreisen kommt es wohl durchaus vor dass man mal ein paar Freunde einlädt.
Naja, aufgrund der vielen Nachrichten und Kommentare aus der Heimat war der Tag trotzdem etwas besonderes und ich habe ihn genossen!
Bastian und Malin hatten mir zum Geburtstag eine Reise nach Bukoba (inklusive Essen-gehen und alles) geschenkt, die wir letztes Wochenende unternommen haben. So konnte ich meinen Geburtstag noch mit Blick auf den Viktoriasee nachfeiern!

Diese Woche ist die zweite richtige Arbeitswoche seit des neuen Jahres (und seit Ewigkeiten). Ich habe mit Computerproblemen ganz gut zu tun und seit dieser Woche noch eine weitere Aufgabe: Die CHEMA Website. Wie zu erwarten ist sie ein wenig veraltet, sodass Herr Kileo, mein (supernetter) Chef, mich mit 20 Seiten Informationen bombardiert hat, die ich unterbringen soll. Diese sind jedoch (wie zu erwarten) in eher mittelmäßigem Englisch formuliert, viele bombastische Worte, viele Fehler, dafür nur mittelmäßig viel auf den Punkt gebrachter Inhalt (vielleicht ein bisschen wie dieser Blog? ;-)). Da kämpfe ich mich nun langsam durch und hoffe, demnächst eine frische CHEMA-Website vorstellen zu können!

Heiße Weihnachten

Dienstag, 28. Dezember 2010
23.12.2010 um 22.30: „Tutaondoka saa kumi na mbili“ heißt es, nachdem unser Bus auf den Busbahnhof einer tansanischen Kleinstadt gerollt ist, auf dem schon unheilvoll viele andere Busse standen. Das war es dann wohl, die Hoffnung Bukoba noch in der Nacht zu erreichen war leider vergebens, wir würden Heiligabend zunächst im Bus verbringen müssen.
Malin und ich waren morgens um sechs in Dar-es-Salaam losgefahren und unser Bus konnte leider nicht ansatzweise mit dem Luxusbus der uns auf der Hinfahrt kutschiert hatte mithalten. Um am heiligen Abend wenigstens einigermaßen fit zu sein entschieden wir uns, im Gegensatz zu den anderen Fahrgästen, nicht bis zur Weiterfahrt morgens um sechs im Bus zu warten, sondern uns eine Bleibe zu suchen, in der wir ein wenig Schlaf finden könnten.
Dies stellte sich als gute Entscheidung heraus, das nahe gelegene Guesthouse für gut einen Euro pro Person hatte saubere Zimmer mit Moskitonetz und Steckdose und als wir nach der etwas anstrengenden Busfahrt ins kuschelige Bett fielen, war der Frust über die verzögerte Weiterfahrt fast vergessen.




Um vier Uhr Nachmittags waren wir Heiligabend endlich zuhause. Den Speiseplan hatten wir schon im Bus ausgearbeitet, sodass wir uns, nach einem kurzen Abstecher zur Post, gleich ans Einkaufen machen konnten. Zusammen mit Bastian haben wir lecker gekocht, gegessen, Weihnachtslieder gehört und schließlich langsam und genüsslich unsere Weihnachtspakete ausgepackt. Obwohl es selbstverständlich ganz anders war als zuhause, war es ein sehr schöner Abend.




Am ersten Weihnachtstag war ich zu Pascals Eltern eingeladen. Nach einer Stunde Fahrt im Dalla-Dalla holte Pascal mich im Dorf ab und nachdem wir eine halbe Stunde durch herrliche Natur gewandert waren kamen wir bei der Hütte seiner Eltern an. Pascals Familie wohnt, wie man es aus afrikanischen Museen kennt: Eine Lehmhütte ohne Strom, Wasser wird vom See geholt und gekocht wird auf einem Drei-Steine-Herd.
Man sitzt und schläft auf Matten aus irgendwelchen Gräsern, Möbel gibt es so gut wie keine.
Zum Mittag gab es Reis mit etwas Rindfleisch. Obwohl das Rindfleisch hier unvorstellbar billig ist, können sich die wirklich armen Familien in den Dörfern das nur sehr selten leisten. Dennoch glaube ich, dass die Tatsache, dass es Fleisch gab, eher darauf zurückzuführen ist, dass ich zu Besuch war, als dass Weihnachten war.




Weihnachten wurde nämlich nicht ansatzweise gefeiert, nicht einmal die ganze Familie hat sich versammelt. Das einzige was ich von Weihnachten groß mitbekommen habe ist, dass die Menschen hier zu Weihnachten deutlich mehr Alkohol trinken - selbst mein Nachtwächter war Heilig Abend schon betrunken (wobei wir den Verdacht hegen, dass er nicht nur zu Weihnachten trinkt...). Pascals Vater hat eine Bar, in der er aus Mais und Hirse gegorenes Bier verkauft. Mais und Hirse werden mit Wasser zwei Tage lang in einem Eimer stehen gelassen, das ganze dann durch einen alten Sack ausgewrungen und das Resultat für fünf Cent pro Flasche verkauft. Ich war zu feige das zu probieren...




Am nächsten Morgen bin ich dann noch mit Pascal Feuerholz suchen gegangen und er hat mir die Felder seiner Eltern gezeigt. Wie fast überall hier werden Mais und Erbsen angebaut, ab und zu gibt es auch Bananen. Auch dies war extrem interessant, wenn auch wenig weihnachtlich.

Insofern war das Weihnachtsfest hier etwas enttäuschend, wobei die afrikanische Gastfreundschaft, die ich genießen durfte, über einiges hinwegtröstet. Es wurde sich geradezu rührend um mein Wohlergehen gesorgt und es war eine tolle Erfahrung einmal eine Nacht unter „wirklich afrikanischen“ Verhältnissen zu verbringen.

Unter Wasser

Dienstag, 21. Dezember 2010
Kaum schreibe ich, Tauchen sei wie Safari, nur dass man nicht so leicht Fotos machen könnte, gibt es Fotos unserer letzten beiden Tauchgänge! Wir haben vorgestern unseren Kurs abgeschlossen und morgen gehts zurück "in the Busch" wie unser Kenianischer Tauchlehrer zu sagen pflegt.

Sanzibar

Samstag, 18. Dezember 2010
Nun bin ich gut und ohne die auf der Fähre an uns verteilten Kotztüten zu benutzen auf Sansibar angekommen. Schon im dunkeln ließ sich ausmachen, dass es hier nicht so schlecht ist.
Diese Beobachtung konnte beim ersten Baden schon vor dem Frühstück bestätigt werden, herrlicher Strand, perfekte Wassertemperaturen, Sonne. :-)




Auch durch die das Ufer säumenden Hotels wird das perfekte Bild nicht gestört. Die mit Palmwedeln gedeckten Häuser haben nicht im geringsten mit europäischen Hotelbunkern zu tun. Wir wohnen in einer schön grünen Bungalow-Anlage mit großer schattiger Terrasse. Aufgrund des Verhandlungsgeschicks von Bene und Philipp, die während Malin und ich noch mit dem Visum gekämpft haben hier schon alles organisiert haben, und der Tatsache dass wir zu viert im Dreierbungalow schlafen, konnten wir den Übernachtungspreis auf knapp 10 Euro pro Nacht inklusive Frühstück drücken. Generell lassen sich mit Verhandlung auf Swahili und der Anspielung dass man ja ein armer Volunteer sei hier oft gute Preisnachlässe rausholen, egal ob an der Cocktailbar oder in der Tauchschule.
Unsere Tauchschule ist auch total nett. Schüler und Lehrer aus aller Welt und ein netter Ort wo man Theorie lernen kann. Unser Lehrer ist total nett, spricht 6 Sprachen (unter anderem deutsch), kommt aus Kenia und ist seit 9 Jahren Tauchlehrer. Wir waren jetzt schon zwei mal richtig an nem Korallenriff und die ganzen Fische, Seeigel und -Sterne sind schon extrem beeindruckend.
Es ist eigentlich genau wie eine Safari über Wasser, nur dass man leider nicht so einfach Fotos machen kann.

Obwohl man eindeutig merkt, dass man nicht in Europa ist, ist hier schon vieles anders, als wir es aus Tansania gewohnt sind. Es können viele ein wenig englisch und überall laufen „traditional Massai“ rum die einem irgendwelche Souvenirs andrehen wollen. Generell hat man das Gefühl es wird den Touristen eine künstliche Afrika-Kultur verkauft. Alle sprechen einen mit „Jambo“ an („Hallo“ auf Reiseführersuaheli), wollen einem irgendwelche Massagen oder Wachsbehandlungen verkaufen und sind schon sehr erstaunt wenn man auch nur ein wenig Suaheli spricht.
Selbst in den lokalen Shops sind Früchte viel teurer als auf dem Festland, eine Ananas kostet etwa das doppelte, Bananen sogar das fünffache. Nur der „Reis mit Bohnen“ in den „local“ Restaurants, von dem wir uns hier hauptsächlich ernähren, ist billig wie überall.

Ich werde mich jetzt wieder ins Wasser verholen um mich für die anstehende „Full-Moon-Party“ heute Nacht angemessen zu erholen!:-P

Geschafft!

Donnerstag, 16. Dezember 2010
Es ist vollbracht, ich habe endlich mein „Resident Permit Class C“ und sitze auf der klimatisierten Fähre nach Sansibar.
Als es endlich hieß, dass ich das Visum abholen könne, habe ich mich zusammen mit Malin auf den Weg nach Dar-es-Salaam gemacht, da wir das Abholen meines Visums mit einem Urlaub auf Sansibar verbinden wollten.
Donnerstag Abend kam mein Chef von einer Konferenz in Deutschland zurück. Zum Glück hatte er gegen die Urlaubspläne nichts einzuwenden. So ging es Freitag Mittag im Bus nach Bukoba. Bukoba ist ungefähr 2 Stunden entfernt (wir brauchten leider vier, aber naja) und eine etwas größere Stadt. Sie liegt direkt am Viktoriasee und ist noch schön übersichtlich, aber doch so groß, dass man „westliches“ Essen findet.
Also haben wir uns den ersten netten Abend gemacht, Snickers gegessen, in Laufschuhen eine herrliche Runde am Viktoriasee gedreht und uns schließlich zum Essen in unserem Lieblingshotel eingefunden. Für mich gab‘s ein tolles Filetsteak in Pfeffersauce, alles für drei Euro. Das findet man wohl nur in Afrika.
Mit dem guten Essen konnten wir (fast) alle Gedanken an den nächsten Tag verdrängen, an dem wir die angeblich 16 Stunden andauernde Busfahrt hinter uns bringen wollten.
Zum Glück war es ein echter „Luxusbus“ und fast nur Asphaltstraße, sodass die Fahrt nicht ganz so schlimm war. Mit ein wenig schlafen, der Audio-Edition des „Economist“, einem aufgeladenen Computer mit Internetstick und viel aus dem Fenster schauen ließ sich die schließlich 19 Stunden dauernde Fahrt ganz gut überbrücken.
Da das günstige Hostel in der Innenstadt schon reserviert war, konnten wir uns einfach ins nächste Taxi und kurz darauf ins Bett fallen lassen - natürlich nicht ohne vorher noch ein bisschen über den Preis zu verhandeln.

Die Nacht war leider relativ kurz. Wie so oft in Dar war Stromausfall und morgens um sieben hatten wir das Gefühl die Generatoren aller angrenzend Nobelhotels stünden auf unserem Balkon. So haben wir den Sonntag früh begonnen und sind erstmal etwas planlos durch die Gegend gezogen.
Schon kurz darauf haben wir einen herrlichen Platz gefunden um ein zweites Frühstück einzunehmen, „City Garden Restaurant“ eine ruhige Oase in der Innenstadt Dar-es-Salaams wo es neben gutem Essen auch noch - entgegen aller unserer bisherigen Erfahrungen in Afrika - sehr guten Service gab.
Dies war der Anfang des großen Fressens, das eigentlich die ganze Zeit in Dar andauern sollte. („Wer weiß wann‘s wieder etwas gibt“, „das hatten wir die letzten drei Monate nicht“, „wie teuer das jetzt in Europa wär...“)
Schon in Urlaubsstimmung waren wir ganz Touri-mäßig unterwegs, mit Sonnenbrillen und kurzer Hose. Sogar einen Abstecher ins Museum haben wir gemacht. Und Pizza gegessen.
Außerdem war am Sonntag das Finale des „Tusker-Cups“, einem Turnier zwischen den Ländern Ost-und Zentralafrikas. Wir sind spontan hingefahren und es hat sich gelohnt, obwohl es keine Tickets mehr gab und wir einen Polizisten bestechen mussten um reinzukommen.
Das Stadion war komplett modern und rappelvoll, aber alles friedlich und gute Stimmung. Tansania hat gewonnen, sodass auch hinterher noch richtig gefeiert wurde (mit Feuerwerk am hellichten Tag - für die Tansanier scheinbar etwas ganz besonderes).

Montag morgen um 8 standen wir dann im Immigration-Office. Nein das Visum ist nicht fertig. Nein, dass ist ja schon so lange her, dass Sie das beantragt haben, kommen Sie mal nächste Woche wieder.
Nach ein wenig telefonieren und beharrlichen Wartens ging es dann weiter, ich konnte bezahlen und habe alle möglichen Zettel bekommen.
Als ich das Visum dann in meinen Pass eintragen lassen wollte die Ernüchterung: Nach dem Bezahlen müssen Sie vier Tage warten, dann können Sie es eintragen lassen, „business procedure“. Da ließ sich nicht viel machen, mit schildern der Situation und ein wenig betteln wurde der Vorgesetzte angerufen, der konnte die vier Tage immerhin auf „morgen früh um 10“ verkürzen.
So ging es enttäuscht zurück ins Hotel, kein Sanzibar heute, kein kühles Nass, nach dem man in der kochenden Großstadt so sehr verlangt. Sehr solidarisch blieb Malin auch noch eine Nacht mit mir in Dar, und wir beschlossen das Beste draus zu machen. Dies ist uns absolut gelungen. Der Höhepunkt war wohl der Besuch im „Kilimanjaro Fitness Center“. Obwohl wir beide nach drei Monaten Trainingspause von unseren Leistungen sehr enttäuscht waren, hat das trainieren so viel Spaß gemacht, dass wir Dienstag morgen um sieben gleich nochmal hingegangen sind. Es war ein richtiges Fitnessstudio, zwar mit alten Geräten aber man konnte praktisch alles machen und es ist ein herrliches Gefühl mal wieder richtig Muskelkater zu haben.
Nach dem Training waren wir dann auch endlich im Immigration Office erfolgreich, auch wenn wir so lange warten mussten, dass wir die Fähre um eins verpasst haben. Naja, dafür haben noch ein himmlisches Mittagessen vom Buffett gegönnt, Urlaub ist Urlaub.

Jetzt freuen wir uns auf paradiesische Strände und einen Tauchkurs auf Sansibar, bevor es hoffentlich pünktlich zu Weihnachten wieder in den Bus Richtung „zuhause“ geht.

Aufgrund von Internetproblemen kommt der Eintrag leider 1,5 Tage zu spät und ohne Bilder - ich hoffe diese werden bald nachgereicht!
Update: Fotos der Reise gibt es hier

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